Kaffee
Dass Kaffee eine schwarze Färbung aufweist und das Lieblingsgetränk der Deutschen ist, ist mit Sicherheit längst kein Geheimnis mehr. Doch das war nicht immer der Fall.

Lange vor seinem Siegeszug durch Europa war es der Urkontinent Afrika, auf welchem man zu aller erst die kleinen Kaffeebohnen anbaute. So waren es die Ureinwohner eben jener afrikanischen Region namens „Kaffa“, welche zunächst die wach haltende Wirkung der Kaffeebohnen durch Zerkauen feststellten. Man begann um das Jahr 800 mit dem Zerstampfen der in den Beeren des Kaffeebaumes befindlichen Kerne. Diese wurden mit Tierfett vermischt und auf den Kriegspfaden zur sprichwörtlichen Aufmunterung mitgeführt. Natürlich dachte man damals noch nicht daran, die Kaffeepflanze kultiviert anzubauen. Dies sollte erst einige Jahrhunderte später erfolgen.

Vor etwas weniger als 1000 Jahren begann man schließlich aus besagter Bohne einen Sud herzustellen. Durch heißes Wasser erschuf man so den Beginn der Kaffee Kultur. Doch sah der erste Kaffee noch ganz anders aus, als wir es heute gewöhnt sind. Nachweißlich produzierte man einen Brei aus den Früchten des Kaffeebaumes, welcher gekocht wurde. Das hieraus gewonnene Extrakt wurde dann serviert und getrunken. Rein farblich und geschmacklich eher ein streng schmeckender Genuss. Jedoch war man zu jener Zeit lediglich auf die belebende Wirkung des Kaffees aus.

Etwa 400 Jahre später, im 14. Jahrhundert, begann man mit der Röstung von Kaffee. Man entdeckte, dass das Aroma eines Kaffeekerns so besonders gut und vor allem schmackhaft zur Geltung kam.

Schließlich gelangte der Kaffee aus Afrika zunächst auf den Spuren der Pilger nach Mekka. Diese waren es auch, welche schließlich den Kaffee und dessen Genuss weltweit verbreiteten. So gelang der Kaffee letztendlich von Ägypten in die Türkei und schließlich auch nach Europa. Hier genießen wir einen frisch gebrühten Kaffee bis heute